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Cà dei Frati

Rosé Cuvée dei Frati Brut

Herkunft Italien, Lombardei
Marzemino, Gropello, Sangiovese, Barbera
Eigenschaften Rosé & fruchtig Schaumweine
Bewertung 91 Weinzeche Punkte

23,99 €

0,75 l (31,99 €/l), Artikel-Nr.: 15307
Enthält Sulfite | Preis inkl. MwSt. • zzgl. Versand
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Barbera gehört neben Sangiovese und Montepulciano zu den meist angebauten, italienischen Rotwein-Rebsorten. Reinsortiger Barbera-Wein wird nur im Piemont, der Lombardei und Emilia-Romagna produziert, ansonsten ist Barbera ein Verschnittpartner vieler Cuvées oder dient zur Herstellung eines leichten Sommer-Rotweins, der als Frizzante gekühlt getrunken wird. Die anpassungsfähigen, ertragsstarken Barbera-Reben sind neben ihrer italienischen Heimat auch in Kalifornien, Südamerika, Australien, Griechenland, Rumänien, Slowenien und Südafrika zu finden.
Die bekanntesten DOCs im Piemont sind Barbera d’Alba, Barbera d’Asti und Barbera del Monferrato, aus dem der prominente DOCG-Wein Barbera del Monferrato Superiore stammt.
Barbera zählt zu den mittelfrüh reifenden Sorten, geerntet wird nach der Lese des Dolcettos und ca. 2 Wochen vor dem Nebbiolo. Die Pflanze weist bei Kalkmergelböden einen enormen Wuchstrieb auf und muss bei der Reberziehung stark zurückgeschnitten werden, damit sich die Geschmacksstoffe in den Beeren erhöhen. Andernfalls erhält man dünne Weine mit hohem Säuregehalt. Die Pflanze ist winterhart, frostunempfindlich und benötigt, abgesehen von der Reberziehung, wenig Pflege. Die großen, walzen- bis konusförmigen Trauben sind dicht mit großen, ovalen, blau-schwarzen Beeren besetzt, die eine dünne Beerenhaut besitzen.
Barbera-Weine haben eine dunkle, rubinrote Farbe und sind trotz ihres niedrigen Tannin-Gehalts kraftvoll und fruchtbetont. Das heiße Klima, in dem Barbera wächst, bedingt eine moderate Säure und hohe Alkoholwerte von bis zu 15,5% Vol. Alkohol. Man riecht und schmeckt Pflaumen in allen Variationen, Brombeere, Maulbeere und Kirsche, sowie getrocknete Kräuter, Süßholz und Teer. Im Holzfass ausgebaut verliert Barbera seine würzige Säure und Aromen nach intensiver Frucht und Schokolade stellen sich ein.
In den 1970er Jahren wurden anlässlich des in Italien ausgelösten Weinbooms Unmengen billigen Massenweins des ertragsreichen Barberas erzeugt. Infolge der riesigen Nachfrage und dem Produktionsdruck gerieten viele Barbera-Weine in den Methanol-Skandal zwischen 1985 und 1986, was zur Halbierung der Rebfläche führte. Heute werden vornehmlich qualitativ hochwertige Barberas erzeugt, die sich dem italienischen und dem EU-Weinrecht anpassen.
Synonyme sind u. a. Barbera a Raspo Rosso, Barbera Amaro, Barbera d’Asti, Barbera Dolce, Barbera Fina, Barbera Forte, Barbera Grossa, Barbera Mercantile, Barbera Nostrana, Barbera Riccia, Barberone, Besgano, Cosses Barbusen, Gaietto, Lombardesca, Olivella, Sciaa, Uva Nera Antica di Viggiano.