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Die Rebsorte Nero d'Avola wird traditionellerweise im Süden des Weinlandes Italien angebaut. Hier werden aus dieser Traube exzellente Weine hergestellt.
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Erzeugnis aus
Rebsorten
Geschmack
  • Baglio Gibellina Nero d´Avola
    5,99 €
    (7,99 €/ 1l)
    Sizilien
    2018
    Artikel-Nr.: 18694
    5,99 €
    (7,99 €/ 1l)
    Enthält Sulfite | Preis inkl. MwSt. | zzgl. Versand
  • Di Giovanna Vurria Nero d´Avola
    11,99 €
    (15,99 €/ 1l)
    Sizilien
    2018
    di Giovanna
    Artikel-Nr.: 18392
    11,99 €
    (15,99 €/ 1l)
    Enthält Sulfite | Preis inkl. MwSt. | zzgl. Versand
  • 25
    %
    The Blend Il Bello Collezione Privata

    statt 15,99 €

    11,99 €

    (15,99 €/ 1l)
    2018
    Casa Vinicola Fratelli Nistri Sas
    Artikel-Nr.: 17850

    statt 15,99 €

    11,99 €

    (15,99 €/ 1l)
    Enthält Sulfite | Preis inkl. MwSt. | zzgl. Versand

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Nero d'Avola

Ratgeber: Nero d’Avola

Italien ist für seine vollmundigen Rotweine mit vielfältigem Bouquet bekannt. Die traditionelle Rebsorte Nero d’Avola ist im Süden des Mittelmeerlandes weit verbreitet. Besonders in Sizilien bauen die Winzer die fruchtigen Trauben mit moderaten Gerbstoffen großflächig an. Die sonnenverwöhnte Region bietet unterschiedliche Terroirs, sodass der Nero d’Avola unterschiedlich ausgebaut den Gaumen des Genießers begeistern kann. Fruchtig nach Pflaume schmeckend, mit einer leichten Pfeffer- oder Schokoladennote überzeugt der Rotwein Weinkenner auf der ganzen Welt.

Sizilien im Wandel vom Marsala zum Nero d‘Avola

Sizilien ist das größte Weinbaugebiet Italiens. Dennoch waren gute Rotweine in der Region von je her eine Rarität. Auf der Mittelmeerinsel wurde zum größten Teil Weißwein produziert. Das ist für das Rotweinland Italien eine Seltenheit, auf Sizilien aber traditionell bedingt. Marsala ist seit Jahrhunderten die Spezialität der südlichen Insel. Der Süßwein ist die italienische Alternative zum Port oder Sherry, verlor aber im Laufe der Jahre immer mehr an Bedeutung.

Ende der 1980er Jahre begann daher ein Wandel unter den Winzern im sonnenverwöhnten Süden Italiens. Sie bauten neue Rebsorten an, vor allem die international bekannten wie Chardonnay , Cabernet, Pinot oder Merlot. Die Pioniere unter den Winzern wagten sich an längst vergessene Sorten, die ihren Ursprung in Süditalien haben. Nero d’Avola, der Schwarze aus Avola, so heißt aufgrund seiner tiefdunkelroten Farbe der heute bekannteste Wein der Insel. Die Rebsorte entwickelt sich in diesem Terroir mit Vulkanboden, der häufigen, warmen Brise vom Ionischen Meer kommend und viel Sonne besonders prächtig. Aus dieser autochthonen Rebsorte entsteht der sizilianische Rotwein, der weltweit am erfolgreichsten ist.

Nero d’Avola: Die autochthone Rebsorte im Wandel der Zeit

Principe Siciliano, der sizilianische Fürst – so nennen die Inselbewohner ihren Nero d’Avola. Dabei ist nicht einmal sicher, ob die Traube tatsächlich aus Sizilien stammt. Heute ist die Rebsorte nach der Stadt Avola in Sizilien benannt. Früher, das heißt zum ersten Mal belegt im Jahre 1696, hieß sie jedoch Calavrisi. Richtig übersetzt aus dem Dialekt Calaulisi, was Traube aus Avola heißt. Das spricht für eine Abstammung aus der Region. Im Laufe der Zeit wurde Calavrisi, vermutlich fälschlicherweise, übersetzt zu Calabrese. Ein Name, der auch heute noch bei den Einheimischen und sogar im Verzeichnis italienischer Rebsorten Verwendung findet. Diese Bezeichnung, genau wie das Synonym Uva de Calabria, Traube aus Kalabrien, deuten auf eine ursprüngliche Herkunft aus Kalabrien hin. Dort ist die Rebsorte jedoch kaum zu finden.  

Das Terroir und der Ausbau des Nero d‘Avola

In der sizilianischen Region Syrakus rund um die Städte Avola, Noto oder Pachino vergrößert sich das Anbaugebiet stetig. Nero d’Avola entwickelt sich in der sommerlichen Hitze des Südens prächtig. Der Wein geht damit auf Erfolgskurs ähnlich dem Barbera aus Piemont. Auf der kargen Vulkanerde Siziliens ergeben die alternden Rebstöcke mit der Zeit immer kleinere Trauben. Diese haben jedoch ein konzentrierteres Aroma und geben dem Rotwein seine angenehme Würze und darüber hinaus eine höhere Lagerfähigkeit. Die Winzer pflanzen die Rebstöcke buschig dicht am Boden an, statt sie in die Höhe ranken zu lassen. Ad Albarello, die sogenannte Buscherziehung, bringt an alle Trauben gleich viel Sonne und Wind sowie abstrahlende Wärme des Bodens in der Nacht. In manueller Arbeit bearbeiten die Weinbauern ihre Weinberge umweltschonend.

In diesem ausgezeichneten Mikroklima entstehen manche hochwertige Bioweine, wie die des Familienweinguts Di Giovanna aus Sambuca. Klaus und Gunther Di Giovanna betreiben den ökologischen Familienbetrieb in Italien, den sie von ihrem Vater übernahmen. Er und seine Frau, eine Deutsche, leben in Deutschland und steuern von dort aus den europäischen Vertrieb des italienischen Weines. Die Di Giovanna Weine aus biologischem Anbau, die teilweise im Holzfass reifen durften, überzeugen mit Eleganz, Klarheit und vor allem Finesse.

Der Charakter und das Bouquet des Nero d‘Avola

Früher wurde der Nero d’Avola nur verschnitten angeboten. Die Winzer verkauften ihn für Cuvées in die Toskana oder nach Piemont . Heute ist die Qualität in Sizilien so hoch, dass viele sortenreine Rotweine am Markt sind. Die Weinkellerei Feudo Maccari liegt in Syrakus zwischen Noto und Pachino in üppiger Landschaft. Im Albarello-Verfahren zieht die Familie Moretti die Reben. Die Böden des Weingutes sind lehmhaltig, mit Lavagestein oder kalkhaltig und liegen auf unterschiedlichen Höhen. Die Familie baut den Rotwein dann nach französischer Art in Eichenholzfässern aus. So entsteht ihr komplexer und eleganter Nero d’Avola DOC Wein in höchster Qualität. Der Barrique-Ausbau unterstreicht die dunklen Aromen von Beeren und Schwarzkirsche mit Lakritz und Tabak. Würzige Weine mit Noten von Anis und Espresso begeistern den Gaumen des Weinliebhabers.

Auch die DOC Weine anderer Weingüter sind zumeist trockene, harmonische Weine mit einem Bouquet von Brombeeren, schwarzen Maulbeeren, Blaubeeren, fruchtigen Kirschen oder Pflaumen. Dazu mischen sich Aromen von mediterranen Kräutern, Röstaromen, Veilchen oder schokoladige sowie pfeffrige Noten. Bei Reifung im Barrique glänzen die edlen Weine noch mit Holzaromen und sind stets mineralisch im Abgang. Dabei sind die Weine so vielfältig wie ihre unterschiedlichen Terroirs. Die dunkelrote, beinahe schwarze Farbe ergänzt den wunderbaren Gesamteindruck des charaktervollen Weines. Ist der Wein noch jung, hat er einen Farbton von Rubinrot mit violetten Reflexen, die mit zunehmender Reifung in Granatrot übergehen.

Ernte der Nero d'Avola

So genießen Sie den Nero d’Avola richtig

Die optimale Trinktemperatur für den aromatischen Rotwein liegt zwischen 16 und 18 Grad Celsius. Zu gebratenem, gegrilltem oder geschmortem Rindfleisch passt der Wein ebenso gut wie zu gut gewürztem Hähnchen oder Schweinefleisch. Auch zu aromatischen Fischgerichten, wie gegrilltem Thunfisch ist der Nero D’Avola ein eleganter Begleiter. Mit süßsauren Gerichten wie Kaninchen oder Ente im asiatischen Stil harmonisiert der samtige Wein ebenfalls bestens. Kräftige, italienische Speisen wie Ossobuco, Saltimbocca, Pizza Diavola oder das sizilianische Nationalgericht Pasta con le sarde, also Nudeln mit Sardinen, ergänzt der Sizilianer zu einem mediterranen Genuss.

Den wunderbaren italienischen Nero d’Avola erhalten Sie in der Weinzeche. Stöbern Sie jetzt durch unsere Auswahl exquisiter Weine. Bestellen Sie in aller Ruhe online und in wenigen Tagen können Sie den Nero d’Avola ausgiebig bei sich zu Hause genießen.