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Weine aus Italien

Weine aus Italien

Zwanzig Weinbauregionen und über 300 Rebsorten machen eine Klassifizierung der italienischen Weine unumgänglich. Drei Qualitätsstufen unterteilen die italienischen Tropfen. IGT ist die ursprüngliche Bezeichnung für Weine aus Anbaugebieten mit geschützter, geografischer Angabe. Dabei kann es sich sogar um hochwertige Weine handeln, die nur keine höhere Eingruppierung erfahren, weil sie aus anderen als den vorgeschriebenen Rebsorten bestehen. Sie sind in Italien allerorts beliebte Begleiter zum Essen. DOC, die Kurzform für Denominazione di origine controllata, ist das Gütesiegel für die kontrollierte Ursprungsbezeichnung. Nur Reben der bezeichneten und kontrollierten Region dürfen in einen DOC-Wein. DOCG, Denominazione di origine controllata e garantita, bezeichnete die kontrollierte und zugleich garantierte Herkunft und ist mit dem deutschen Prädikatswein vergleichbar. Bedingung für die begehrte Kennzeichnung mit einer Banderole am Flaschenhals ist die Abfüllung auf Flaschen direkt im Anbaugebiet. Alle anderen Weine ohne Klassifizierung sind Vini Comuni, also einfache Tafelweine, die die Italiener dennoch in Italien alltäglich genießen. -- Von Norden bis zur Stiefelspitze erstrecken sich vielfältige Weinbaugebiete, die sich durch ihre Bodenverhältnisse und das Klima unterscheiden. Dadurch entstehen die unterschiedlichsten Weine. Wie in Deutschland liegen auch hier die besseren Weinbaugebiete in den Hanglagen.

Weine aus Südtirol, Piemont und Venetien

Im Norden überzeugen die Weine aus den Regionen Südtirol, Piemont und Venetien. Aus Piemont kommen vor allem gehaltvolle, hochwertige italienische Rotweine aus der Nebbiolo Traube wie der Barbaresco oder Barolo vom Weingut Vietti . Die Rebsorte hat eine lange Reifedauer bis in den Oktober hinein. Die Weine sind dementsprechend reich an Tannin, vollmundig und ausdrucksstark. Der Barbaresco muss als DOCG Wein neun Monate im Holzfass reifen von insgesamt 26 Monaten. Der Barolo reift von 38 Monaten mindestens 18 Monate im Holzfass. Reif und fruchtig nach Pflaumen im Geschmack mit angenehmer Säure überzeugt der Barbera den Gaumen. Dabei hat er wenig Tannin, weshalb die Winzer der Appellation Piemont diese Rebsorte am häufigsten ausbauen. Der rubinrote Dolcetto kommt leichter daher. Trocken und dennoch weich überzeugt der angenehme Rotwein bereits nach kurzer Reifung von sechs Monaten bis zu einem Jahr. Das Klima der Langhe Region, die von den ligurischen Alpen bis zur Po-Ebene reicht, wird auch durch verschiedene Flüsse beeinflusst. Die Region Piemont war einst ein Binnenmeer. Daher sind die Böden maritim mit Sand- und Kalksteinschichten. Im Westen heißen die kalkhaltigen Mergelböden Tortonium und bringen leichte, elegante Weine mit ausgeprägtem Bouquet hervor. Auf den Helvetium Böden im Osten entstehen schwere Weine mit langer Lagerfähigkeit und ausgeprägtem Charakter. Südtirol, Trentino und das Aostatal sind kleine Weinbaugebiete, die mehr Weißweine als Rotweine produzieren. Die Weißweine genießen dafür eine hohe Anerkennung. Sauvignon Blanc, Gewürztraminer und Chardonnay sind weltweit bekannte Rebsorten, die sich in den Weißweinen wiederfinden. Der Merlot ist aus den Cuvées des französischen Bordeaux bekannt. In Italien beeindruckt er dagegen als sortenreiner Rotwein und erhielt deswegen eine eigene Weinstraße, die Strada del Merlot in Venezien.

Qualität aus der Toskana und Marken

In Mittelitalien kommen hervorragende Weine aus der Toskana und Marken. Die Toskana produziert aus der Rebsorte Sangiovese nicht nur erstklassige Chiantis. Auch DOCG-Weine wie der Brunello Di Montalcino stammen aus der Toskana - zum Beispiel vom Weingut Caparzo. Die Weine sind hellrot und haben einen hohen Tannin- und Säuregehalt bei vollmundigem Geschmack. Der Vino Nobile di Montepulciano ist dagegen rubinrot, reich im Bouquet und Geschmack. Er entsteht durch einen Verschnitt des Sangiovese mit anderen Rebsorten. Auch der berühmte Chianti entsteht durch Verschnitt. Die höchste Klassifikation hat der Chianti Classico DOCG, der einen schwarzen Hahn, den Gallo Nero als Banderole hat. Er besteht zu mindestens 80 Prozent aus der Rebsorte Sangiovese und ansonsten aus anderen roten Rebsorten. Der leichte, fruchtige und frische Chianti Classico lagert ein Jahr, als Riserva zwei Jahre und als Gran Selezione sogar 30 Monate. Der Chianti DOCG entsteht außerhalb der Classico-Gebiete. Er darf bis zu zehn Prozent Anteil an weißen Rebsorten enthalten. Dadurch entstehen weiche, samtige Weine, die fruchtig sind und wenige Tannine enthalten. Vino Santo heißen die süßen Dessertweine, die aus dem Trebbiano Toscano und der Malvasia Traube entstehen.

Primitivo und Negroamaro

Sizilien ist flächenmäßig das größte Weinbaugebiet Italiens. Trotzdem war lange Zeit nur der Süßwein Marsala der Insel bekannt. Apulien produziert den meisten Wein in Italien. Es hat eine relativ flache Landschaft mit Hochebenen statt Bergen. Wenig Niederschlag, ein heißes Klima und die Sciroccowinde sorgen an der Adria Küste für ein schnelles Wachstum der vielen Rebsorten. Künstliche Bewässerung ist hier unerlässlich. Besonders Primitivo und Negroamaro entwickeln sich in diesem Terroir prächtig. Der Primitivo heißt in Kalifornien Zinfandel und begeistert mit einem würzigen, verschwenderischen Aroma von dunklen Waldfrüchten, Zimt und Nelken sowie ein wenig Pfeffer. Weinanbau in Italien Moderne Winzerbetriebe setzen inzwischen im Süden Italiens auf internationale Rebsorten ebenso wie auf den qualitativ hochwertigen Ausbau traditioneller Sorten wie Nero d’Avola oder Negroamaro. Die Winzer vinifizieren mit modernen Techniken und achten auf hohe Qualität. Selbst der Barrique-Ausbau ist im Süden Italiens angekommen.

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