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Draft-Franken

Draft-Franken

Zwischen den Tälern von Main, Fränkischer Saale und Wern bis an die Hänge des Steigerwaldes zieht sich das Weinanbaugebiet Franken. Der Bocksbeutel ist die Flaschenform, in der sich die hochwertigen Weißweine der Region präsentieren. Er ist quasi ein Markenzeichen des Frankenweins. Eine weitere Besonderheit des Weinanbaugebietes sind die gemütlichen Heckenwirtschaften und die Weinfeste. Wein ist in Franken ein Getränk für die Menschen der Region und gehört zur Lebensart der fränkischen Bevölkerung.

Die Winzer bevorzugen in Franken die geschützten Lagen entlang des Mains oder am Rande des Steigerwalds. Zwar ist das Klima relativ mild, doch zum Herbst hin kann das Wetter schon sehr kalt durch den rauen Wind werden. Aufgrund des Terroirs sind nahezu alle Weine trocken und von hoher Mineralität. Auch der Restzuckeranteil ist sehr niedrig und zumeist unter vier Gramm pro Liter. Diese Weine bezeichnen die Winzer dann als „fränkisch trocken“, was aber keine offizielle Bezeichnung ist.Die Böden stammen aus der Trias, das heißt sie bestehen je nach Weinlage aus Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper. Auf über 6.000 Hektar bauen die Winzer ihren Wein zwischen Bamberg und Aschaffenburg an. Drei Rebsorten dominieren dabei deutlich in der Region. Müller-Thurgau, Silvaner und Bacchus lieben das milde bis harte Klima und auch die hohe Mineralität der Böden. Auch Riesling , Kerner, Weißburgunder und Scheurebe gehören zu den weißen Rebsorten in Franken.

Lange war der Müller-Thurgau die Nummer eins in Franken. Die Rebsorte ist perfekt an das Mikroklima angepasst und daher sehr ertragreich. Der Silvaner ist schwieriger im Anbau, da er nur zu schwacher Holzreife neigt und somit frostempfindlicher ist. Lange haben die fränkischen Winzer gebraucht, um zu erkennen, dass der Silvaner auf die besten Weinlagen gehört. Dann ist auch er in guten Jahren ertragreich und der Weißwein kann qualitativ mehr als beeindrucken.

Das ist sicherlich ein Grund, warum der Silvaner immer weiter an Anbaufläche zunimmt. Er gilt heute als das Aushängeschild Frankens, obwohl weitaus mehr Müller-Thurgau auf den Markt kommt. Der fruchtig-erdige Geschmack des Silvaners beeindruckt die Weinliebhaber ebenso wie das feine und dezente Bouquet. Ein weiterer Grund dürfte sein, dass gerade die ausgezeichneten Winzer sich mit dem Silvaner befassen.

Ursprünglich stammt der Silvaner aus dem heutigen Österreich, wo die Rebsorte bereits seit 1659 bekannt ist. Er entstand durch eine Kreuzung aus den Rebsorten Traminer und Österreichisch Weiß. Lange hatte der Silvaner in Franken daher den Beinamen „Österreicher“.

(Photo By Fränkischer Weinbauverband - Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=29997839)

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